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Themenplan zur Ausgabe 3/2026

Kleintier konkret

Themen

Rubrik Beitrag
zahnheilkunde

Häufige Zahnerkrankungen bei Hunden kleiner Rassen

Zahnerkrankungen stellen bei Hunden kleiner Rassen ein erhebliches gesundheitliches Problem dar. Kleine Hunderassen weisen eine deutlich höhere Prävalenz dentaler Erkrankungen auf als größere Rassen. Bereits im Alter von zwei Jahren sind etwa 70 bis 80 % aller kleinen Hunde von Parodontalerkrankungen betroffen. Diese hohe Inzidenz ist multifaktoriell bedingt und resultiert aus anatomischen Besonderheiten, genetischen Prädispositionen sowie umweltbedingten Faktoren. Ohne adäquate Therapie kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen.

CVE-Fortbildung

Perianalfisteln - ein Leitfaden zur Diagnosestellung und Therapie

Perianalfisteln sind durch einen oder mehrere chronische, purulente, ulzerierende Gänge im Bereich des perianalen Gewebes charakterisiert. Die vorgestellten Tiere sind oftmals mittleren Alters und können Symptome wie Tenesmus, Dyschezie, Hämatochezie, Obstipation oder auch Manipulation (Beißen und Lecken) der Perianalregion zeigen. Tacrolimus und Cyclosporin bilden die Hauptpfeiler der Therapie.

Rechtsfrage

Muss ein Tierarzt während den Öffnungszeiten anwesend sein oder reicht eine TFA?

Weder in den Berufsordnungen der einzelnen Landestierärztekammern noch in den Heilberufsgesetzen der Bundesländer ist eine Anwesenheitspflicht von Tierärzten während der angebotenen Sprechzeiten verankert. Es gibt somit keine gesetzliche Regelung, dass der Tierarzt während der Sprechzeiten zwingend vor Ort sein muss - dennoch gilt es einige Punkte zu beachten.

Schritt für Schritt

Die klassische chirurgische Therapie eines Othämatoms beim Hund

Das Othämatom des Hundes ist in der Regel Folge eines selbstinduzierten Traumas der Ohrmuschel aufgrund von Pruritus und/oder Kopfschütteln bei zugrundeliegender Otitis externa. Die klassische chirurgische Versorgung mittels Hautinzision und adaptierenden Steppnähten stellt eine bewährte Therapieform dar und wird insbesondere bei chronischen, ausgedehnten Prozessen oder Rezidiven angewandt.

Labor

Fäkales Calprotectin als intestinaler Marker bei Hund und Katze

Fäkales Calprotectin ist ein stabiler, nicht‑invasiver Marker intestinaler Entzündung bei Hund und Katze. Erhöhte Werte treten bei akuten und chronischen Darmerkrankungen auf und sinken häufig unter erfolgreicher Therapie. Aufgrund seiner Unspezifität eignet sich fCal nicht zur alleinigen Diagnose, kann jedoch insbesondere beim Hund klinische Befunde im Therapie‑ und Verlaufsmonitoring sinnvoll ergänzen.

hund

Nervenwurzelsyndrom beim Kleintier: ein praxisorientierter Überblick

Das Nervenwurzelsyndrom, oder auch Radikulopathie, ist eine häufig übersehene neurologische Ursache von Monoparese und nicht tragenden Lahmheiten beim Hund. Der Beitrag bietet einen praxisorientierten Überblick über die komplexe Ätiologie, Diagnostik und multimodale Schmerztherapie.

hund

Dirofilariose beim Hund: Leitfaden für die echokardiographische Untersuchung

Der Beitrag bietet eine praxisorientierte Anleitung zur echokardiographischen Beurteilung der Herzwurmerkrankung. Er zeigt, wie ein erhöhter Lungendruck zu erkennen ist, wie Makrofilarien sichtbar gemacht werden und welche Veränderungen für Diagnose und Therapie entscheidend sind.

katze

Feline infektiöse Peritonitis (FIP): Verschreibung von GS-441524

Das antiviral wirksame GS-441524 eröffnet neue Perspektiven in der FIP-Behandlung bei Katzen. Erstmals besteht in Deutschland eine rechtskonforme Möglichkeit zur kausalen Therapie: Eine Apotheke in Frankreich fertigt GS-441524-haltige orale Zubereitungen auf tierärztliche Verschreibung an.

Termine

Termin Datum
Erscheinungs­termin 23.06.2026
Anzeigen­schluss 05.05.2026
Druckunter­lagenschluss 12.05.2026
Liefertermin 13.05.2026