Themenplan zur Ausgabe 4/2026
Kleintier konkret
Themen
| Rubrik | Beitrag |
|---|---|
| zahnheilkunde |
Häufige Zahnerkrankungen bei Hunden kleiner Rassen Zahnerkrankungen stellen bei Hunden kleiner Rassen ein erhebliches gesundheitliches Problem dar. Kleine Hunderassen weisen eine deutlich höhere Prävalenz dentaler Erkrankungen auf als größere Rassen. Bereits im Alter von zwei Jahren sind etwa 70 bis 80 % aller kleinen Hunde von Parodontalerkrankungen betroffen. Diese hohe Inzidenz ist multifaktoriell bedingt und resultiert aus anatomischen Besonderheiten, genetischen Prädispositionen sowie umweltbedingten Faktoren. Ohne adäquate Therapie kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen. |
| CVE-Fortbildung |
Transmissible Tumoren beim Hund – Das Sticker-Sarkom als Besonderheit der Onkologie Das canine Sticker-Sarkom ist eine bisher einzigartige übertragbare Tumorerkrankung des Hundes. Die Erkrankung ist speziesspezifisch und tritt weltweit auf, aktuell ist sie jedoch besonders häufig in tropischen und subtropischen Regionen sowie in Ländern mit einer großen Population streunender Hunde zu finden. Während die Chemotherapie mit Vincristin weiterhin die wichtigste Säule der Therapie darstellt, zeigen aktuelle Studien, dass zukünftige Entwicklungen vor allem in der Kombination mit immunologischen Ansätzen liegen. |
| CVE-Fortbildung |
Wenn Tröpfeln zum Notfall wird Harnabsatzstörungen beim Hund werden im Praxisalltag häufig zunächst als lästig, aber nicht unmittelbar lebensbedrohlich eingeschätzt, insbesondere dann, wenn noch geringe Mengen Urin abgesetzt werden. Tatsächlich kann jedoch bereits ein scheinbares „Tröpfeln“ Ausdruck einer hochgradigen oder vollständigen Harnröhrenobstruktion sein und sich rasch zu einer klinisch relevanten Notfallsituation entwickeln. |
| hund|katze |
MDR1-Defekt bei Hund und Katze Der MDR1-Defekt stellt eine genetische Besonderheit bei Hunden und Katzen dar, die bei der Anwendung verschiedener Arzneimittel berücksichtigt werden muss. Der folgende Artikel gibt Hinweise zur sicheren Anwendung, insbesondere im Hinblick auf in neuerer Zeit zugelassene Präparate. |
| hund|katze |
Frakturheilung oder Nichtheilung bei Hund und Katze Die radiologische Beurteilung der Frakturheilung ist essenziell für den Therapieerfolg – Fehlinterpretationen können schwerwiegende Folgen wie Refrakturen oder osteolytische Veränderungen nach sich ziehen. Eine fundierte Einschätzung des Heilungsverlaufs ist daher entscheidend, um den optimalen Zeitpunkt für Belastungsfreigabe oder Implantatentfernung zu bestimmen. |
| Labor |
Zuchthygienische Untersuchungen beim Hund – ein Überblick Der Zuchterfolg beim Hund erfordert gesicherte Fertilisation und gesunde, möglichst große Würfe. Standard sind Spermiogramme beim Rüden sowie die Deckzeitbestimmung bei der Hündin mittels Verhaltensbeobachtung, Vaginoskopie, Zytologie und Progesteron. Unklar bleibt, welche zuchthygienischen Untersuchungen peri coitum nötig sind. Im Gegensatz zur Pferdezucht fehlen klare Leitlinien. Relevanz haben aerobe Kulturen und PCR-Nachweise für u.a. Brucella canis, Mykoplasmen und Herpesviren. |
| hund |
Augenerkrankungen der Bachyzephalen Rassen Brachyzephale Hunderassen zeigen infolge ihrer Anatomie häufig okuläre Erkrankungen (BOS). Exponierter Bulbus, Makroblepharon und gestörter Lidschluss führen zu Tränenfilmdefiziten, Keratitis, Pigmentation und Hornhautulzera. Haarfehlstellungen verstärken die Reizung. Der Artikel gibt einen Überblick und zeigt Therapieansätze auf. |
| hund |
Insulinom beim Hund Auch wenn eine Hypoglykämie beim erwachsenen Tier durch eine starke Belastung, im Rahmen einer Sepsis oder im Zusammenhang mit einem paraneoplastischen Syndrom auftreten kann, ist die häufigste Ursache für hypoglykämiebedingte ZNS-Symptome ein Insulinom. |
Termine
| Termin | Datum |
|---|---|
| Erscheinungstermin | 20.08.2026 |
| Anzeigenschluss | 09.07.2026 |
| Druckunterlagenschluss | 16.07.2026 |
| Liefertermin | 17.07.2026 |
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